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Summer-Sale-Marathon
Teil 6: Kingdom Rush

Kingdom Rush

(c) 2014 Ironhide Game Studio


Mit dem Summer Sale plündert die Videospielplattform Steam vom 19. bis 30. Juni mal wieder unsere Geldbeutel. Wir spielen jeden Tag einen Topseller an und äußern unsere Gedanken in einem Blitzreview. Heute: Kingdom Rush.

Plants vs. Zombies? South ParkWarcraft III? Nein, eine Mischung von allem als Tower Defence-Game! Das war mein erster Gedanke, als ich Kingdom Rush anschmiss. Knallige Farben, Comic-Stil und schicke Schaltflächen im Mittelalter-Look. Die lustige Musik lädt geradezu ein, einfach mitzuwippen und vor sich hinzuträllern. Das Tutorial geht sehr fix ohne viel Text, aber bei eingefleischten Liebhabern des Genres kommt eher ein Geseufze und man denkt sich: Not again!

Als gelangweilter Bahnvielfahrer oder einfach als Student hat man natürlich schon etliche Spiele als Zeitvertreib hinter sich. Es ist immer das gleiche. Wo kommen die Gegner her, wo müssen sie hin, wo baue ich taktisch am intelligentesten? Ein einfaches Spielsystem, welches aber erstaunlicherweise irgendwie immer Spaß macht, vorallem dieses. „Buuuh! Quatsch nicht son Müll!“ würde jetzt vielleicht jemand aus der Ecke brüllen. ¡Silencio! Lassen Sie mich doch bitte ausreden! Wie kennen wir diese wunderbar zeitverschwenderische Art von Games? Monster müssen von A nach B und wollen möglichst nicht getötet werden. Wir bauen am Streckenrand begleitend Tower auf und haben genau dies vor. Sind wir wieder fies. Man hat verschiedene Tower zur Auswahl, ausgestattet mit Fern- und Nahkampf oder auch Magie. Man errichtet sie und kann sie verbessern. Doch was ist nun so anders daran? Lies weiter

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Summer-Sale-Marathon
Teil 5: Terraria

Terraria

(c) 2011 Re-Logic


Mit dem Summer Sale plündert die Videospielplattform Steam vom 19. bis 30. Juni mal wieder unsere Geldbeutel. Wir spielen jeden Tag einen Topseller an und äußern unsere Gedanken in einem Blitzreview. Heute: Terraria.

Keine Sorge, mit eurer Grafikkarte ist alles in Ordnung. Was aussieht wie ein Super-Mario-Klon eines schlecht programmierten Super-Nintendo-Emulators, ist zurzeit eines der originellsten Indie-Spiele. Hinter der pixeligen 2D-Fassade versteckt sich eine Mischung aus Zelda und Minecraft. Jedoch am Anfang mit einem sehr, naja wie soll ich sagen, mäßigen Eindruck. Man munkelt, es macht süchtig. Naja, noch nicht.

Es fängt ganz harmlos an. Mit einer Spitzhacke und Axt ausgestattet landen wir in einer komplett zufällig generierten Welt, wo ein Dude auf uns wartet, der eigentlich der Guide sein sollte, im Endeffekt aber nur sagt: „Los, geh mal Holz hacken.“ Der Anfang verläuft stockend, geradezu schleppend. Man muss eine Engelsgeduld auffahren, um die erste Stunde zu überstehen und nicht so schnell den Esc-Button zu drücken, als gäbe es dadurch einen Preis zu gewinnen. Man versucht akribisch Holz für seine bescheidene Hütte zu hacken, da kommt auf einmal ein Wesen angesprungen und versucht einen umzubringen. Ein grüner Schleimball! Sehr gefährlich, vor allem wenn er nur über einen rüberspringt. Links, rechts. Links und hey, wieder rechts. Als könnte man vor Langeweile sterben. Warten wir’s ab.

Wenn man dann die ersten Bäume gefällt hat, baut man sein erstes Häuschen. Ganz bescheiden: Vier Wände, ein Dach, eine Tür. Nur warum? Um dann wieder auf die Suche nach Rohstoffen zu gehen und einen auf Holzfäller-Simulator 2011 zu machen? Naja, nicht ganz, auch um Nachts nicht von irgendwelchen Zombies gefressen zu werden, die höflich an der Tür klopfen und sogar drauf warten, bis man ihnen öffnet. Tagsüber heißt es denn wieder forschen, hacken, suchen und graben. Damit wir unser trautes Heim schöner ausschmücken können und um die stärkeren Geschöpfe mit unseren nun stärkeren Waffen erledigen zu können. Lies weiter

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Summer-Sale-Marathon
Teil 4: Deponia

Deponia

(c) 2012 Daedalic Entertainment


Mit dem Summer Sale plündert die Videospielplattform Steam vom 19. bis 30. Juni mal wieder unsere Geldbeutel. Wir spielen jeden Tag einen Topseller an und äußern unsere Gedanken in einem Blitzreview. Heute: Deponia.

Rufus lebt buchstäblich im Abfall. Denn seine Heimat Kuvaq und überhaupt der ganze Planet Deponia sind – wie der Name vermuten lässt – eine gewaltige Müllhalde. Ordnung, Sauberkeit, Rücksichtsnahme, Eigentum … all diese Begriffe scheinen nicht so recht in Rufus’ Welt zu passen. Hier zählen (verständlicherweise) nur er und sein großes Ziel: Deponia zu verlassen und auf einem Kreuzer ins paradiesverheißende Elysium zu gelangen, um sich dort eine hübsche Elysianerin zu schnappen. Sehr zum Ärger seiner Mitmenschen, die sich seit seiner frühesten Kindheit von Rufus’ Risiko- und Experimentierfreude terrorisiert fühlen … und dabei natürlich nur seine Genialität unterschlagen und sich selbst sowieso viel zu wichtig nehmen.

Auch sein neuester Fluchtversuch geht bemerkenswert schief, bringt Rufus aber immerhin auf den Kreuzer. Dort beobachtet er wie die Elysianerin Goal gerade einer großangelegten Verschwörung auf die Schliche zu kommen scheint … und befördert sie prompt per Müllschacht gen Deponia. Klarer Fall von Rettung in letzter Sekunde! Selbstredend, dass Rufus plant, sie nach Elysium zurückzubringen und bestenfalls gleich mit ihr dortzubleiben. Wie könnte Goal jemanden wie ihn, der noch dazu ihr Retter ist, denn auch ausschlagen? Lies weiter

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