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Summer-Sale-Marathon
Teil 9: Brütal Legend

Brütal Legend

(c) 2013 EA Games, Double Fine Productions

Mit dem Summer Sale plündert die Videospielplattform Steam vom 19. bis 30. Juni mal wieder unsere Geldbeutel. Wir spielen jeden Tag einen Topseller an und äußern unsere Gedanken in einem Blitzreview. Heute: Brütal Legend.

Das Spiel startet mit einem netten kleinen Videoclip, in dem Jack Black den Zuschauer mitnimmt, um ihm eine geheime alte Schallplatte zu zeigen, die es nur in einem bestimmten Plattenladen gibt. Nach kurzer Zeit des Suchens findet er die Platte, legt sie auf den Tisch und es stellt sich heraus, dass das Schallplattencover das Hauptmenü des Spiels ist. Das Design des Menüs könnte tatsächlich auch so auf einem Heavy-Metal Album wiedergefunden werden. Die dazugehörige Musik hört sich genauso an wie das Cover aussieht.

Ich wähle „new game“ aus und es startet eine kleine Introsequenz, die den Protagonisten, Eddie Riggs, gesprochen von Jack Black, vorstellt und erklärt wie er in die Heavy-Metal-Fantasy-Welt gerät, in der das gesamte Spiel stattfindet.

Zunächst gibt es eine kleine Tutorialmission, in der dämonische Kuttenträger dem Roadie Riggs an den Kragen wollen. Dabei wird einem beigebracht, dass man mit der linken Maustaste die gewaltig große Axt wie ein leichtes Brotmesser – was nach der enormen Anzahl der benötigten Treffer gar nicht mal so weithergeholt ist – schwingen muss, um sich der Angreifer zu erwehren. Mit dem Rechtsklick kann man eine Fernkampfattacke mit der sekundären Waffe, nämlich einer Gitarre, ausführen. Hierbei sei gesagt, dass Eddie die Gitarre mit an Lichtgeschwindigkeit grenzender Geschwindigkeit spielen muss, da sie schon nach ein paar aufeinanderfolgenden Schüssen überhitzt. Es besteht auch die Möglichkeit einer aufgeladenen Attacke, die alle Gegner im Umkreis trifft und sie für kurze Zeit handlungsunfähig zurücklässt. Eddie selbst lässt sich gewohnt über die WASD-Tasten steuern. Das Ende des Tutorials beschließt eine rasante Fahrzeugflucht aus dem Dämonen-Headquarter mit einem Gefährt, das aus dem feuchten Traum eines jeden Metallheads stammen könnte und sich circa so steuert wie Coco Bandicoot auf ihrem Tiger. Lies weiter

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Summer-Sale-Marathon
Teil 6: Kingdom Rush

Kingdom Rush

(c) 2014 Ironhide Game Studio


Mit dem Summer Sale plündert die Videospielplattform Steam vom 19. bis 30. Juni mal wieder unsere Geldbeutel. Wir spielen jeden Tag einen Topseller an und äußern unsere Gedanken in einem Blitzreview. Heute: Kingdom Rush.

Plants vs. Zombies? South ParkWarcraft III? Nein, eine Mischung von allem als Tower Defence-Game! Das war mein erster Gedanke, als ich Kingdom Rush anschmiss. Knallige Farben, Comic-Stil und schicke Schaltflächen im Mittelalter-Look. Die lustige Musik lädt geradezu ein, einfach mitzuwippen und vor sich hinzuträllern. Das Tutorial geht sehr fix ohne viel Text, aber bei eingefleischten Liebhabern des Genres kommt eher ein Geseufze und man denkt sich: Not again!

Als gelangweilter Bahnvielfahrer oder einfach als Student hat man natürlich schon etliche Spiele als Zeitvertreib hinter sich. Es ist immer das gleiche. Wo kommen die Gegner her, wo müssen sie hin, wo baue ich taktisch am intelligentesten? Ein einfaches Spielsystem, welches aber erstaunlicherweise irgendwie immer Spaß macht, vorallem dieses. „Buuuh! Quatsch nicht son Müll!“ würde jetzt vielleicht jemand aus der Ecke brüllen. ¡Silencio! Lassen Sie mich doch bitte ausreden! Wie kennen wir diese wunderbar zeitverschwenderische Art von Games? Monster müssen von A nach B und wollen möglichst nicht getötet werden. Wir bauen am Streckenrand begleitend Tower auf und haben genau dies vor. Sind wir wieder fies. Man hat verschiedene Tower zur Auswahl, ausgestattet mit Fern- und Nahkampf oder auch Magie. Man errichtet sie und kann sie verbessern. Doch was ist nun so anders daran? Lies weiter

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