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Summer-Sale-Marathon
Teil 10: Fallout: New Vegas

Fallout: New Vegas

(c) 2010 Bethesda Softworks, Obsidian Entertainment

Mit dem Summer Sale plündert die Videospielplattform Steam vom 19. bis 30. Juni mal wieder unsere Geldbeutel. Wir spielen jeden Tag einen Topseller an und äußern unsere Gedanken in einem Blitzreview. Heute: Fallout: New Vegas.

Da ich nie dazu kam, Fallout 3 zu spielen, entschloss ich mich kurzerhand am letzten Tag des Steam Summer Sales dazu, den Nachfolger käuflich zu erwerben: Fallout: New Vegas. Das Spiel ist eine Mischung aus Egoshooter und Rollenspiel, das durch den VATS-Zielmodus deutlich mehr Rollenspielelemente implementiert als Genrekollege Borderlands.

Die Story ist schnell zusammengefasst: man ist ein Kurier, der in einem postapokalyptischen Wilden Westen Zeug von A nach B bringt und dafür Kronkorken verdient. Bei einem solchen Auftrag wird man hintergangen und fängt sich eine Kugel in den Kopf ein. Da man glücklicherweise von einem in der Nähe lebenden Arzt gerettet wird, steht einem auch nichts mehr im Weg, Rache an den bösen Halunken zu nehmen.

Das Spielprinzip lässt sich durch „looten und leveln“ einfach zusammenfassen. Man läuft herum, erfüllt Aufträge, sammelt Zeug ein, tötet dabei alle feindlichgesinnten Lebewesen und sackt massenweise Erfahrungspunkte ein, die man dann beim Levelaufstieg dazu verwendet, Charakterwerte wie z. B. Schusswaffen, Sprengstoff oder Schleichen aufzuwerten und nützliche Boni wie z. B. „Cherchez la femme“, das einem weiblichen Chrackter erlaubt, erhöhten Schaden bei NPCs gleichen Geschlechts anzurichten, zu erwerben. Lies weiter

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Teil 9: Brütal Legend

Brütal Legend

(c) 2013 EA Games, Double Fine Productions

Mit dem Summer Sale plündert die Videospielplattform Steam vom 19. bis 30. Juni mal wieder unsere Geldbeutel. Wir spielen jeden Tag einen Topseller an und äußern unsere Gedanken in einem Blitzreview. Heute: Brütal Legend.

Das Spiel startet mit einem netten kleinen Videoclip, in dem Jack Black den Zuschauer mitnimmt, um ihm eine geheime alte Schallplatte zu zeigen, die es nur in einem bestimmten Plattenladen gibt. Nach kurzer Zeit des Suchens findet er die Platte, legt sie auf den Tisch und es stellt sich heraus, dass das Schallplattencover das Hauptmenü des Spiels ist. Das Design des Menüs könnte tatsächlich auch so auf einem Heavy-Metal Album wiedergefunden werden. Die dazugehörige Musik hört sich genauso an wie das Cover aussieht.

Ich wähle „new game“ aus und es startet eine kleine Introsequenz, die den Protagonisten, Eddie Riggs, gesprochen von Jack Black, vorstellt und erklärt wie er in die Heavy-Metal-Fantasy-Welt gerät, in der das gesamte Spiel stattfindet.

Zunächst gibt es eine kleine Tutorialmission, in der dämonische Kuttenträger dem Roadie Riggs an den Kragen wollen. Dabei wird einem beigebracht, dass man mit der linken Maustaste die gewaltig große Axt wie ein leichtes Brotmesser – was nach der enormen Anzahl der benötigten Treffer gar nicht mal so weithergeholt ist – schwingen muss, um sich der Angreifer zu erwehren. Mit dem Rechtsklick kann man eine Fernkampfattacke mit der sekundären Waffe, nämlich einer Gitarre, ausführen. Hierbei sei gesagt, dass Eddie die Gitarre mit an Lichtgeschwindigkeit grenzender Geschwindigkeit spielen muss, da sie schon nach ein paar aufeinanderfolgenden Schüssen überhitzt. Es besteht auch die Möglichkeit einer aufgeladenen Attacke, die alle Gegner im Umkreis trifft und sie für kurze Zeit handlungsunfähig zurücklässt. Eddie selbst lässt sich gewohnt über die WASD-Tasten steuern. Das Ende des Tutorials beschließt eine rasante Fahrzeugflucht aus dem Dämonen-Headquarter mit einem Gefährt, das aus dem feuchten Traum eines jeden Metallheads stammen könnte und sich circa so steuert wie Coco Bandicoot auf ihrem Tiger. Lies weiter

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Teil 8: Alice: Madness Returns (2)

Alice: Madness Returns

(c) 2011 EA Games

Mit dem Summer Sale plündert die Videospielplattform Steam vom 19. bis 30. Juni mal wieder unsere Geldbeutel. Wir spielen jeden Tag einen Topseller an und äußern unsere Gedanken in einem Blitzreview. (Gestern und) heute: Alice: Madness Returns … das Spiel strapaziert mich ein bisschen, deshalb in zwei Teilen.

Lies den ersten Teil hier →

Ich durchquere etwas, das wohl mein Schlafzimmer sein soll. Ich weiß immer noch nicht so recht, in was für einer Einrichtung ich da bin. Exposition ist nicht gerade die Stärke dieses Spiels. Zu bestimmtem Mobiliar hat Alice Erinnerungsfetzen auf Lager. In Popup-Dialogen, die nur mit der Maus wegklickbar sind, mal vertont, mal unvertont, doch jedesmal inklusive Wechsel zurück zur Third-Person-Perspektive. Ich hätte wohl den ersten Teil der Reihe spielen sollen, bin völlig aufgeschmissen. Alice hat wohl ihr Elternhaus abgebrannt, war im Irrenhaus? Das Spiel macht keine große Sache daraus, die Andeutungen locken aber auch nicht gut genug, irritieren eher. Ich stolper auf die Straße, folge einer kastenförmigen, weißen Katze und treffe eine alte Frau, die mir den Eindruck vermittelt, ich hätte irgendwas Wichtiges verpasst. Dann falle ich endlich ins Wunderland.

Das wenigstens ist hübsch designt. Natürlich angesichts der grafischen Beschränktheit des Spiels nicht buchstäblich „hübsch“, aber ich imaginiere mir zusammen, dass diese Welt in schönen Texturen einfach fantastisch aussehen muss. Alice jedenfalls fühlt sich heimisch, während das Tutorial startet. Ich bekomme ein blutiges Küchenmesser, sammel Erinnerungen und (warum auch immer) Zähne. Jede Cutscene bietet mir aufdringlich an, sie mit der Leertaste zu überspringen. Die Doppelsprungfunktion wird mir erst vorgestellt, nachdem ich sie zwangsweise selbst entdecken musste. Das Springen überhaupt ist eine Farce. Man braucht einen gewissen Abstand, um überhaupt auf einen Vorsprung zu kommen und nicht am selbigen hängen zu bleiben. Keine guten Voraussetzungen für ein Jump ’n’ Run. Lies weiter

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Teil 7: Alice: Madness Returns (1)

Alice: Madness Returns

(c) 2011 Electronic Arts

Mit dem Summer Sale plündert die Videospielplattform Steam vom 19. bis 30. Juni mal wieder unsere Geldbeutel. Wir spielen jeden Tag einen Topseller an und äußern unsere Gedanken in einem Blitzreview. Heute (und morgen): Alice: Madness Returns … das Spiel regt mich etwas auf, deshalb in zwei Teilen.

Mein Madness-Returns-Erlebnis startet denkbar schlecht, nämlich mit der Erstellung eines EA-Kontos. Ich könnte jetzt mit einem megabytelangen Text darüber beginnen, was ich davon halte, Spiele nur dann spielbar zu machen, wenn man sich einen Nutzeraccount beim entsprechenden Publisher zulegt, oder wie bizarr ich die Notwendigkeit eines Internetzugangs zum Spielen von Single-Player-Games finde. Aber ich denke, ich werde aus Platzgründen darauf verzichten. Das gehört in einen anderen Artikel … bestenfalls einen über Ubisoft und Assassin’s Creed. Nachdem ich diese bürokratische Formalität und den wenig kreativen Versuch, mir ein Newsletter-Abo aufzuschwatzen, gemeistert habe, wundere ich mich noch ein bisschen über die folgende Mail mit dem Betreff „Willkommen bei Origin“ (dachte, ich hätte ein EA-Konto erstellt …?). Dann geht es endlich los.

Mit der Eingabetaste darf ich zunächst ein paar Entwicklerlogos und zwei (!) aufeinanderfolgende Startbildschirme wegdrücken, bevor ich zum Hauptmenü komme. Das Spiel erkennt zwar meine hohe Bildschirmauflösung an, ist sich aber zu fein, sie selbstständig anzupassen und überlässt das mir. Ebenso die Justierung des Gammawertes. Der dazugehörige Schieberegler ist aus unerfindlichen Gründen deaktiviert, die Pfeiltasten (+/-) an seinen Enden funktionieren nicht, wenigstens darf ich das Ding mit der Maus draggen. Dann endlich geht es los. Lies weiter

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Teil 6: Kingdom Rush

Kingdom Rush

(c) 2014 Ironhide Game Studio


Mit dem Summer Sale plündert die Videospielplattform Steam vom 19. bis 30. Juni mal wieder unsere Geldbeutel. Wir spielen jeden Tag einen Topseller an und äußern unsere Gedanken in einem Blitzreview. Heute: Kingdom Rush.

Plants vs. Zombies? South ParkWarcraft III? Nein, eine Mischung von allem als Tower Defence-Game! Das war mein erster Gedanke, als ich Kingdom Rush anschmiss. Knallige Farben, Comic-Stil und schicke Schaltflächen im Mittelalter-Look. Die lustige Musik lädt geradezu ein, einfach mitzuwippen und vor sich hinzuträllern. Das Tutorial geht sehr fix ohne viel Text, aber bei eingefleischten Liebhabern des Genres kommt eher ein Geseufze und man denkt sich: Not again!

Als gelangweilter Bahnvielfahrer oder einfach als Student hat man natürlich schon etliche Spiele als Zeitvertreib hinter sich. Es ist immer das gleiche. Wo kommen die Gegner her, wo müssen sie hin, wo baue ich taktisch am intelligentesten? Ein einfaches Spielsystem, welches aber erstaunlicherweise irgendwie immer Spaß macht, vorallem dieses. „Buuuh! Quatsch nicht son Müll!“ würde jetzt vielleicht jemand aus der Ecke brüllen. ¡Silencio! Lassen Sie mich doch bitte ausreden! Wie kennen wir diese wunderbar zeitverschwenderische Art von Games? Monster müssen von A nach B und wollen möglichst nicht getötet werden. Wir bauen am Streckenrand begleitend Tower auf und haben genau dies vor. Sind wir wieder fies. Man hat verschiedene Tower zur Auswahl, ausgestattet mit Fern- und Nahkampf oder auch Magie. Man errichtet sie und kann sie verbessern. Doch was ist nun so anders daran? Lies weiter

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Teil 3: Tomb Raider

Tomb Raider

(c) 2013 SQUARE ENIX, Eidos Interactive

Mit dem Summer Sale plündert die Videospielplattform Steam vom 19. bis 30. Juni mal wieder unsere Geldbeutel. Wir spielen jeden Tag einen Topseller an und äußern unsere Gedanken in einem Blitzreview. Heute: Tomb Raider.

Ich hab’ mich ja ein bisschen verliebt in dieser einen Stunde mit Tomb Raider heute Abend. Nicht in Lara Croft (naja, in die natürlich auch), sondern in die Optik dieses Spiels und die Atmosphäre, in die es mich vom ersten Moment an gerissen hat. Ich hatte die Grafikoptionen gerade mal auf ‚Normal‘ eingestellt, weil mein Laptop mich sonst im Stich lässt, aber bereits das war bemerkenswert.

Die in den meisten Szenen frei drehbare Kamera ermöglicht nicht nur jederzeit das Studium von Laras fein gerenderten Texturen (das trieb uns schließlich ursprünglich her – hands down!), sondern offenbart auch die Arbeit, die in ihre Mimik und Körperanimationen geflossen ist. Lara Croft zeigt Furcht in der Dunkelheit, leidet, wenn sie sich verletzt einen Felsen hinaufzieht, zittert in der Kälte und stützt sich gegen Wände ab, wenn sie ihnen zu nahe kommt. Die Übergänge zwischen interaktiven Sequenzen und Cutscenes, von denen es vor allem in der ersten halben Stunde eine Menge gibt, sind absolut fließend. Häufig haut man noch in die Tasten, bis man plötzlich bemerkt, dass man schon gar keinen Einfluss mehr auf das Spielgeschehen hat. Lies weiter

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Teil 1: Halo: Spartan Assault

Halo: Spartan Assault

(c) 2014 Microsoft Games


Mit dem Summer Sale plündert die Videospielplattform Steam vom 19. bis 30. Juni mal wieder unsere Geldbeutel. Wir spielen jeden Tag einen Topseller an und äußern unsere Gedanken in einem Blitzreview. Heute: Halo: Spartan Assault.

Keine große Ankündigung, kaum bekannt! Ist das wirklich ein Spiel der berühmten Halo-Reihe, die weltweit immer einen Jubelsturm bei den Fans auslöst? Ja ist es! Doch was ist so anders?

Twinstick-Ballerei statt Ego-Shooter! Smartphone und Tablet statt Konsole und Computer! Wer dieses Halo in die Finger kriegt, denkt sofort: MOMENT! Hier stimmt was nicht! Keine atemberaubende Landschaft, die einen sofort dazu bringt, am liebsten in den Monitor zu springen, Kein Gänsehaut-Feeling bei dem normalerweise so epischen Soundtrack! Es fühlt sich anders an, dieses „Halo“.

Das Spiel empfängt einen leider eher mit einem: Hey, los klick was und spiele! Jetzt! Es lässt einem keine Zeit, die Trauer zu überwinden, weil man das typische „Aaaaahaaaahaahaaaaaahahahaaaaaaaa“ nicht zu hören kriegt! Jeder Halo-Fan weiß, was gemeint ist, und singt gerade genau dies im Kopf mit. Lies weiter

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24 (Twenty Four) – Tag 1

Nachdem so viel darüber geredet wurde, habe ich mich nun auch endlich dazu aufgerafft, mir die erste Staffel der hochgelobten Echtzeitserie 24 reinzuziehen. Letztes Jahr habe ich bereits die sechste Staffel im TV gesehen; angeblich ein Abklatsch der vorangegangenen Staffeln, was ich bisher nicht beurteilen konnte und nach Ansehen der ersten Staffel auch nicht unbedingt verifizieren kann. Aber sprechen wir über Tag 1, also die erste Staffel.

24 (Twenty Four)

© 2001 Twentieth Century Fox

Worum geht es?

Jack Bauer [Kiefer Sutherland] arbeitet als Federal Agent für eine Antiterroreinheit names CTU in Los Angeles. In den frühen Morgenstunden des Super Tuesday, dem „Tag der californischen Vorwahlen zur amerikanischen Präsidentschaft“, sieht er sich gleich mit mehreren Problemen konfrontiert. Zum Einen erfährt die CTU von einem Attentatsplan auf den afroamerikanischen Präsidentschaftskandidaten David Palmer [Dennis Haysbert], zum Anderen verschwindet Bauers Tochter Kim [Elisha Cuthbert], später auch seine Frau Teri [Leslie Hope], die entführt wurden, um Jack von der Verhinderung des Attentats abzuhalten, ja, um ihm dieses sogar in die Schuhe schieben zu können.

Der etwas unkonventionell arbeitende Jack ist durch das Misstrauen der eigenen Behörde auf die Hilfe seiner Kollegen Nina Myers [Sarah Clarke] und Tony Almeida [Carlos Bernard] angewiesen. Die haben jedoch zeitgleich damit zu tun, den Maulwurf innerhalb der CTU zu entlarven. Auch bei Palmer gibt es familieninterne Komplikationen, als die Verwicklungen seines Sohnes in einen sieben Jahre alten Todesfall an Licht zu kommen drohen.

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